POSTKARTEN BESTICKEN UND ORDNUNG SCHAFFEN

DIY: Schwarz-weiße Postkarten mit buntem Stickgarn besticken - lindaloves.de - Geschenke selber machen: Kalender wiederverwenden und aufhübschen - Bastelidee

Die ersten kühlen Tage haben immer ein ganz besonderes Flair, alle sind aus dem Urlaub zurück, im Büro sind wieder alle zu erreichen und man realisiert, dass es wieder ganz schön früh dunkel wird. Ich liebe diese Tage denn irgendwie bringen sie einen kühlen Kopf und das Gefühl von Neuanfang mit sich.

Dieses Wochenende habe ich hochmotiviert damit verbracht die gesamte Wohnung zu verwüsten, natürlich alles unter dem Deckmantel des verspäteten Frühjahresputzes. Denn während ich einen minimalistischen Lifestsyle bei anderen sehr bewundere, sammeln sich bei mir immer wieder diese Fächer mit Zeugs – und da sind wirklich NUR Sachen die man braucht, wirklich.

Darum gibt es heute meine Tipps für bessere Organisation und zwar die Tipps fürs Leben die ich mir für diesen Herbst mal wieder vor Augen führe. Das DIY für die bestickten Postkarten mit all meinen Tipps und Tricks wie immer findet ihr weiter unten, also Belohnung sozusagen um der tatsächlich minimalistisch gebliebenen weißen Ecke im Flur einen kleinen Farbklecks zu verleihen. 😉

  1. Das Hab und Gut in Schränken und Schubladen – Endlich mal wirklich ausmisten – und damit meine WIRKLICH! Wenn ich meine Schubladen aufmache finde ich da eigentlich nur Sachen die man wirklich braucht oder die man vielleicht ganz gut brauchen kann, zum Beispiel Werbesonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50 in kleiner Größe. Die braucht man unbedingt, wenn die kleine Sonnencreme der Lieblingsmarke leer ist und man mal nur mit Handgepäck reist, in ein sonniges Land über’s Wochenende zum Beispiel und wenn man partout nicht braun werden und kein Vitamin D abbekommen möchte… könnte ja sein.
    Das fällt natürlich schwer, denn man möchte ja auch nicht verschwenderisch sein aber gerade bei Kosmetik sollte man so Sachen die zwar gut sind und vielleicht auch teuer waren aber die man WIRKLICH einfach nicht verwendet, auch einfach mal wegschmeißen.
  2. E-mails – wenn die Wohnung einmal ausgemistet ist hört man meistens auf, aber was heutzutage oft viel Energie raubt ist das eigene E-mail Postfach. Da ich selber für so ziemlich jeden Newsletter angemeldet bin der irgendwie mal interessant klang, habe ich ein Newsletter Postfach, also eins was mich nicht ablenkt und was ich nur alle paar Tage mal checke. Was da in letzter Zeit so durchgerutscht ist wird die Tage mal aktualisiert und alle im Posteigang hängenden E-mail abgearbeitet.
  3. Essen – Die ungesunden Gewohnheiten bürgern sich irgendwie immer schneller ein als die guten… das Vanille Eis im Kaffee in den Sommermonaten zum Beispiel, ich hab wirklich keine 2 Kaffeepausen gebraucht um mich daran zu gewöhnen. Einfach mal wieder zu gucken welche ungesunden Gewohnheiten sich durch gesündere ersetzen lassen, ist sicher ab und an eine gute Idee.
  4. Freunde – Klingt blöd, ist aber so, man hat einfach Bekanntschaften die einem nicht guttun. Die Kollegin zum Beispiel die während der Kaffeepause eigentlich nur lästert. Einfach mal die Frequenz der Kaffeepausen reduzieren oder ein paar fröhliche Kollegen dazu einladen.

Wahrscheinlich sollte der abschließende Punkt in so einer Auflistung lauten: „so behältst du die Ordnung bei“ aber ich glaube das ist ein ganz andere Kapitel. Es tut zwar gut mal aufzuräumen aber spätestens wenn man drei mal verzweifelt das Handy gesucht hat was man im Aufräumwahn in der Schublade hat verschwinden lassen, oder die Rechnung die in einem Ordner abgeheftet wurde bevor sie überwiesen war, wird einem klar, dass ein bisschen mehr Ordnung sicher gut tut aber man es vielleicht auch nicht übertreiben sollte – ein bisschen kreatives Chaos braucht man einfach. (Sollte mein Freund diesen Absatz lesen: Schatz das gilt leider nicht für dich, man kann NIE genug Ordnung schaffen.)

Diese Postkarten waren Teil eines tollen schwarz-weiß Kalenders von 2015, der natürlich immer noch in der Schublade liegt, weil die Postkarten ja so schön sind. Ich habe mich aber im Rahmen meiner Aufräumaktion für meine Lieblingspostkarten entschieden, sie rausgetrennt OBWOHL der Kalender auch noch super schöne Sprüche oben drüber gedruckt hatte, und ein paar davon schön bunt bestickt.

DIY Postkarten besticken - lindaloves.de - Geschenke selber machen

Wie immer hier meine Tipps, Tricks und Lessons Learned:

  1. Material
    Postkarten: Die Postkarten in schwarz-weiß sind natürlich praktisch aber ein altes Bild in schwarz-weiß auszudrucken ist sicher auch eine gute Idee.
    Stickgarn: Das Stickgarn hatte ich mir eigentlich zum Freundschaftsbändchen knüpfen bestellt, leider war es mir dann von der Qualität nicht gut genug aber für sowas reicht es vollkommen
    Sticknadeln: Ich habe Sticknadeln verwendet, eine dickere in Größe 21 zum vorstechen der Löcher und eine dünnere 19 um das Garn zu sticken.
    Unterlage: Am Besten nimmt man ein Stück Karton oder eine andere Unterlage die kaputt gehen kann.
  2. Formen finden und vorstechen
    Natürlich kann man sich bei sowas kreativ austoben, muss man aber nicht. Man kann auch einfach gucken was wiederkehrende Formen sind und die nachmalen, das sieht wie ich finde sehr cool aus.Am Besten die Form mit der dickeren Nadel vorstechen, dabei die Löcher nicht zu nah beieinander setzen damit die Pappe nicht reißt.
  3. Sticken
    Jetzt geht es ans ausmalen, die hellen Farben wirken natürlich auf dunklem Hintergrund am Besten, die dunklen auf hellem. 

Viel Spaß ihr Lieben, beim basteln, beim aufräumen und ausmisten und beim Pläne schmieden für den Herbst.

Eure

Linda

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