DIY PINNWAND AUS BILDERRAHMEN – INSPIRIERT VOM ROMAN „LOVE TO SHARE“

DIY Pinnwand Upcycling DIY Blog lindaloves.de
"Love to Share" ist die Liebesgeschichte des Jahres - Tiffy und Leon kommunizieren über Notizzettel und lernen sich dadurch kennen und lieben. Inspiriert von dieser romantischen Geschichte gibt es heute die Anleitung für eine schicke DIY Pinnwand.

Not macht erfinderisch – das gilt für einfache tägliche Situationen, wie, wenn sich eigentlich mal wieder nichts im Kühlschrank finden lässt, aber man dann doch aus den wenigen Zutaten noch eine ganz leckere neue Sandwich-Kreation erfindet. Der neue Schuhschrank für die WG, der aus der Kommode entstanden ist, die nach der letzten Party zusammengekracht ist, oder ganz einfach: ein Bleistift als Haargummi-Ersatz um die langen Haare bei Wind zu bändigen. Oft sind wir kreativer und einfallsreicher als wir es uns selbst oft zutrauen, eben weil wir es müssen.

Manchmal ist die Situation auch etwas komplizierter und man muss kreativ werden weil sich im Leben etwas anders ergeben hat, als man es geplant hatte. So auch bei Tiffy und Leon, den Hauptpersonen des Romans „Love to share“. Beide brauchen Geld, zwar aus ganz unterschiedlichen Gründen, aber beide brauchen eine schnelle Lösung für das Problem. So ergibt sich die aberwitzige Situation, dass sie zusammenziehen und sich ein Zimmer teilen ohne sich je begegnet zu sein. Da Leon Nachts arbeitet und Tiffy tagsüber, kommen sie sich nicht in die Quere – ihr einziger Kontaktpunkt: Notizzettel die sie sich überall in der Wohnung hinterlassen und durch die sie sich nach und nach besser kennenlernen.

Aus diesem Grund gibt es heute:

  1. Eine Buchempfehlung von Herzen für Love to Share und
  2. eine DIY Anleitung für eine Pinnwand für Liebesbotschaften jeder Art, z.B. eine kurze Notiz mit „Ich freue mich auf später“ wenn man früher das Haus verlässt.

1. „LOVE TO SHARE – LIEBE IST DIE HALBE MIETE“ VON BETH O’LEARY – BUCHEMPFEHLUNG

Der Plan ist ungewöhnlich, auch für Tiffy und Leon, aber da beide einfach Geld brauchen, lassen sie sich auf die ungewöhnliche Mietvereinbarung ein und teilen sich ein Zimmer. Tiffy arbeitet tagsüber bei einem Verlag und Leon macht Nachtschichten im Krankenhaus. Das Zimmer teilen sie zu unterschiedlichen Zeiten, jeder hat eine zugewiesene Betthälfte und es gibt klare Regeln.

Die beiden Charaktere könnten verschiedener nicht sein. Leon ist eher ruhig und zurückhaltend, Tiffy lässt sich dagegen eher als „charmant chaotisch“ beschreiben und liebt es bunt und ausgefallen. Beide haben ihre eigenen Probleme, die dem Leser auf eine amüsante unterhaltsame Art beschrieben werden. Tiffy hat z.B. gerade eine Trennung hinter sich und wird sogar zum Opfer eines Stalkers. Die Besonderheit an dieser Liebesgeschichte ist, dass die beiden lediglich über in der Wohnung platzierte Notizzettel miteinander „reden“, aber sich dadurch immer besser kennenlernen bis es irgendwann zum ersten Treffen kommt.

Eine wunderbar unterhaltsam geschriebene Liebes-Komödie, die ich euch nur ans Herz legen kann.

„Love to Share – Liebe ist die halbe Miete“ ist im Buchhandel erhältlich. 

Leseprobe und spannender Zusatzcontent auf: http://www.diana-verlag.de/lovetoshare

2. DIY PINNWAND UPCYCLING – ANLEITUNG

Auch wenn Notizzettel für die Mehrzeit von uns meistens keine so lebensverändernden Auswirkungen haben, wie für die Charaktere dieses Romans, sind sie auch für uns oft unabdingbar. Darum gibt es heute eine DIY-Anleitung für eine schicke Pinnwand, die ich aus einem alten Bilderrahmen gebastelt habe.

MATERIALIEN

Für diese Pinnwand benötigt ihr folgende Materialien:

  • Bilderrahmen
  • Farbspray
  • Filz oder Kork für die Füllung
  • Stoffe für die Oberfläche – ich habe gelbes und naturfarbenes Leinen verwendet
  • Nähmaschine oder Textilkleber
  • Reißzwecken

HINWEIS:

Ideal für den Bezug ist Material, das die Pinnadelstiche verzeiht und nicht allzu elastisch ist. Ich habe einfarbiges Leinen für meine Pinnwand verwendet, natürlich kann man sich da farblich austoben.

TIPPS & TRICKS

1.

Filz zuschneiden – die Basis der Pinnwand ist Filz oder ein anderes ähnliches Material, zum Beispiel Kork. Ich habe 3 Schichten dünnes Filz verwendet, idealerweise kauft man direkt eine etwas dickere Filzplatte von 3-4mm Dicke.

Die Filzplatten in Größe der Rückwand zuschneiden und erstmal zur Seite legen.

2.

Leinenbezug zuschneiden – das Obermaterial habe ich ungefähr im Verhältnis 2/3 zu 1/3 angebracht, da ich mit der knalligen Farbe nur einen Akzent setzen wollte.

Da mein Filz blau ist, habe ich das Leinen doppelt genommen, so dass am Ende kein blau durchschimmert.

An allen Seiten habe ich ca. 5cm zugegeben um Platz zu haben für das Filz und um den Stoff hinten stabil zu befestigen.

3.

Bezug zusammennähen – die Leinenteile an der gefalteten Seite aufeinander heften und mit einer graden Naht zusammennähen.

Wer möchte kann hier auch mit Textilkleber arbeiten, dafür vorher eine Kante in den Stoff bügeln um eine möglichst akkurate Kante zu bekommen.

4.

Kante umbügen – damit die Kante schön flach liegt, ordentlich auseinander bügeln.

Die Basis kann jetzt aufeinandergesetzt werden.

5.

Bezug auf der Rückseite befestigen – um das Leinen gleichmäßig um die Rückwand zu spannen habe ich Reißzwecken verwendet. Diese erstmal an ein paar Punkten platzieren und zwischendurch checken ob die Naht gerade sitzt.

 

6.

Bilderrahmen ansprühen – das ist natürlich nicht nötig wenn ihr einen passenden Bilderrahmen da habt. Ich fand das schwarz etwas zu knallig im Vergleich zu meinen schlichten Pinnwandfarben und habe ich mich darum entschieden meinen Bilderrahmen weiß anzusprühen.

7.

Bilderrahmen zusammensetzen – wenn der Bilderrahmen getrocknet ist, einfach die Rückwand wieder einsetzen, gut fixieren und voilà: Fertig ist die stylische Pinnwand.

 

Anzeige: Dieser Artikel ist in Kooperation mit dem Diana Verlag entstanden.