DIY HOCHZEITSEINLADUNGEN SELBER GESTALTEN

Hochzeitseinladungen selber machen war die Idee … wer mir auf Instagram folgt, hat das Drama mitbekommen. Es ging einfach alles schief und darum gibt es heute all meine Tipps und Tricks für DIY Hochzeitseinladungen: Wie man sich die richtige Druckdatei erstellt, welches Papier mit Goldfolie funktioniert, wie man es am besten reißt, damit man schöne Kanten bekommt und wie man die schicken Umschläge mit Inlet selber bastelt.

Lasst mich gerne wissen, wenn ihr noch Fragen habt und schreibt mir unbedingt wie eure DIY Einladungskarten geworden sind! #lindalovesdiy #zeigdein_diy

 

DIY Hochzeitseinladungen selber machen - Einladungskarten basteln - Herbsthochzeit - Transparent und Blumenmuster

DIY HOCHZEITSEINLADUNGEN SELBER MACHEN

Druckdatei selber gestalten

Ich arbeite für solche Zwecke mit Photoshop. Wer kein Photoshop hat, kann sich nur für eine Hochzeitseinladung die Einmonatige Testversion installieren und einfach nach der Step by Step Anleitung die Vorlagen erstellen. Meine Einladung ist aber von der Anordnung der Schriften her so einfach, dass man sie auch einfach in Word erstellen kann.

  1. Dateigröße – Der erste Step ist es eine Vorlage in der richtigen Größe zu erstellen. Ich habe Umschläge mit 12 x 17cm gekauft, und darum erstmal die große Karte in dieser Dimension gestaltet. Die Details Karte habe ich einfach ein paar cm kleiner gemacht, total nach Gefühl.
  2. Schriftarten aussuchen – Die schöne geschnörkelte Schrift für die Namen habe ich bei Google Fonts gefunden, sie heißt Meddon. Die dünnerer Schrift für die Details heißt Gill Sans Light und ist bereits installiert.
  3. Als Druckdatei aufbereiten – Damit es im Copyshop keine Probleme gibt, jeweils 2 Dateien auf eine A4 Seite packen und in ein pdf konvertieren.

Papierauswahl und Goldfolie aufbringen

Der Effekt mit der Goldfolie sieht unglaublich gut aus auf allen Videos die man dazu online so findet. Der Test auf regulärem Druckerpapier mit dem heimischen Laserdrucker, hat auch wunderbar geklappt und sah klasse aus. Warum es auf dem schönen Papier nicht geklappt hat, dazu habt ihr mir verschiedene Tipps geschickt.

  • Papier – Das Papier war sehr schwer und mit ungleichmäßiger Oberfläche, darum sehr ungleichmäßig und saugfähig. Die Partikel können also nicht wirklich darauf haften und es bleiben nur ein paar leichte Goldpartikel hängen.
    Das Papier was ich am Ende verwendet habe war 200gr Aquarellpapier.
  • Tonerprinter – Copyshops arbeiten wohl immer mehr mit Öko Freundlichen Tonern. Das ist natürlich toll, soll sich aber auf diese Partikel auswirken die mit der Goldfolie reagieren. Also am Besten erstmal einen Test drucken lassen, das Bügeleisen im Copy Shop rausholen und testen ob die Goldfolie haftet.
DIY Hochzeitseinladungen selber machen - Einladungskarten basteln - Herbsthochzeit - Schriftzugmit Goldfolie DIY Hochzeitseinladungen selber machen - Einladungskarten basteln - Herbsthochzeit - Schriftzugmit Goldfolie

Trotzdem gibt es noch ein paar Tipps wie man die Goldfolie am Besten aufbringt.

  1. Farbdruck – Druckt man den Schriftzug bereits in einem Gelbton, fällte es wohl wenige rauf wenn ein paar Ecken fehlen. Habe ich selbst noch nicht ausprobiert aber klingt total logisch.
  2. Bügeleisen Temperatur – nicht zu heiß bügeln. Ich habe, ungeduldig wie ich bin, mit hohen Temperaturen probiert und auch einen Test mit einem Glätteinsen vorgenommen, dabei „verbrennt“ die Folie eher, als dass sie abfärbt.
 

Für die Einladungskarte habe ich mit gerissenen Seiten experimentiert. Dafür das Lineal auf die Innenseite, also die Karte selbst legen und einfach das Papier auf der Außenseite hochziehen. Dabei darauf achten, dass die Größe stimmt und man die Karte ein kleines bisschen kleiner reißt als die 12x17cm, damit sie trotz gefranstem Rand gut in den Umschlag passt.

 

Aquarelleffekt aufbringen

Die zweite Seite der Einladung, habe ich etwas anders gestaltet, so dass sie gut dazu passt aber sich doch etwas abhebt. Für diese Seite bin ich bei dem ursprünglich geplanten 300gr Aquarellpapier geblieben, darauf musste ja zum Glück kein Gold mehr haften.

 

Dazu habe ich die Seiten vor dem Drucken mit einem Hauch rosa versehen. Dazu einfach einen Klecks Aquarellfarbe, meine ist von Reeves im Farbton Kaminrot, mit viel Wasser und einem Schwamm aufgebracht. Das Ganze trocknen lassen und wenn trocken mit ein paar Büchern beschweren um sie fürs Drucken wieder schön gerade zu bekommen.

Transparentumschlag mit Blumenmuster erstellen

Das Blumenmuster habe ich mir von einer Bilderdatenbank runtergeladen, davon gibt es einige und auch wunderschöne Wasserfarbenmuster. Adobe Stock hat zum Beispiel eine tolle Auswahl, auch da kann man einen Testmonat nutzen wenn man nur ein Bild braucht für eine Hochzeitseinladung. Meine Freundin Sarah hatte einige schöne Bilddatenbanken zusammengetragen die teilweise wunderschöne Blumengrafiken gratis zur Verfügung stellen.

 

Dei Druckvorlage in diesem Fall besteht einfach aus der doppelten Größe der Karte bzw. des Umschlags, da sie umgeklappt wird. Also 17cm x 24cm.  Das Blumenmuster habe ich einfach dupliziert, an beiden Seiten platziert und ein bisschen probiert, so dass die Blumen am Ende wieder zusammenpassen.

Transparentpapier habe ich einen ganz regulären Block, gedruckt habe ich mit unserem Tintenstrahldrucker, das sollte aber auch recht einfach mit jeder Art von Drucker gut funktionieren.

Umschläge mit Inlets versehen

 

Die Inlets sind einfacherer herzustellen, als ich dachte. Ich habe das Blumenmuster einfach noch einmal auf einem normalen Druckerpapier ausgedruckt und den Umschlag draufgelegt und abgezeichnet. Damit das Inlet schön in den Umschlag rutscht einfach unten einen Zentimeter mehr abschneiden. Mit ein bisschen Klebestift wird das Inlet fixiert und sieht super schick aus.

 

 

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1 Comment

  • Hallo Linda,
    als Grafikdesignerin kann ich da nur sagen: WOW, WOW, WOW!!!
    Die sind wirklich superschön geworden! <3
    Bei solchen Projekten gibt es ja immer eine Million Probleme, und gerade Goldfolie kann einen komplett in den Wahnsinn treiben…aber das Ergebnis ist es definitiv wert! 😉
    Liebe Grüße aus Köln,
    Finna

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