A PARTY CLASSIC – THE GIN AND TONIC

„Was machst du an Silvester“ ist die wohl meistgestellte Frage zum Ende des Jahres. Die Reaktionen darauf sind meist eher zögerlich: „Silvester wird überbewertet“ und „vielleicht bleiben wir dieses Jahr einfach zu Hause“ sind die Antworten die man bekommt und selbst ein paar Tage vor dem Jahresende scheint niemand so wirklich gut organisiert zu sein.

Am Ende gehen wir dann doch alle aus, wir organisieren etwas mehr oder weniger außergewöhnliches und selbst wenn wir zu Hause bleiben bleiben wir lange wach und machen eine gute Flasche Wein auf, denn Silvester ist trotzdem einfach ein besonderer Tag. Es ist der Auftakt in ein neues Kapitel, ein neuer Anfang. Es ist der Tag im Jahr an dem wir uns die Zeit nehmen über die vergangenen Tage nachzudenken und über die Erfolge aber auch über die Dinge die nicht so gut gelaufen sind im letzten Jahr.

Und wir machen Pläne für das neue Jahr, was wir im nächsten Jahr lieber lassen und womit wir endlich so richtig loslegen. Wenn wir ehrlich sind könnten wir das jeden Tag tun, jeder Tag ein kleiner Neuanfang an dem wir anfangen könnten mehr Sport zu machen und früher ins Bett zu gehen oder uns endlich mal wieder bei alten Freunden zu melden – aber das tun wir nicht. Wir sind Gewohnheitstiere und brauchen eben manchmal diesen kleinen Anstoß von außen, diese besondere Person oder ein ausschlaggebendes Erlebnis oder eben einfach ein neues Jahr, was uns dieses kleine bisschen extra Motivation gibt.

Wie jedes Jahr haben wir diskutiert ob Silvester überbewertet ist, wir haben überlegt zu Hause zu bleiben und Freunde einzuladen, haben die Clubs und Bars der Stadt ausgecheckt um auszugehen, fast einen spontanen Trip gebucht und uns am Ende mit ein paar Freunden und Freunden von Freunden zusammengetan für Dinner und Drinks.

Aus diesen Grund in meinem heutigen Post ein passender Drink Klassiker – der Gin Tonic. Der wohl beliebteste und am meisten gehypte Drink mit wahnsinnig vielen Optionen und Variationsmöglichkeiten, darum heute ein paar Tipps und Tricks zu den verschiedenen Sorten für das Silvester Gin Tasting.

Gin and Tonic_white

Gin and Tonic_Gin

 

Gin and Tonic_Tonic Water

Über den Gin

Der Gin hat seinen außergewöhnlichen Geschmack von den Kräutern mit denen er angereichert wird. In meinem „presents for him – gift guide“ habe ich bereits ein Gin and Tonic Set verlinkt mit dem man seinen eigenen Gin herstellen kann. Ansonsten gibt es viele neue Marken auf dem Markt die tolle neue Gins herstellen, die es sich lohnt zu probieren.

Wir haben über die Jahre ein paar Sorten angesammelt die unterschiedlich mild oder stark sind:

Tanquerey No Ten – ist ein Gin der für seine frische Zitrusnote, man kann Grapefruit und Limette rausschmecken die im Destillierprozess auch als ganze Früchte mitverarbeitet werden und nicht wie sonst nur die Schale.

Monkey 47 – ist ein Gin aus dem Schwarzwald mit einer netten Story über einen in Indien geborenen Britischen Soldaten der in den 1950er Jahren im Schwarzwald landet. Dort eignet er sich das lokale Fachwissen für Fruchtbrand an und aus all diesen Einflüssen entsteht ein Gin mit 47 Botanicals der in eigens dafür angefertigten Chemieflaschen gelagert wird um ihn vor UV Strahlung zu schützen. Ich mag die Geschichte, die außergewöhnliche Flasche und auch den Gin der einfach nicht zu mild und nicht zu stark schmeckt.

The Duke Munich Dry Gin– ist ein Bio Gin der in kleinen Chargen von Hand produziert wird. Da die Herkunft München eher für Bier bekannt ist, basiert der Munich Dry Gin auf einem Weizen Destillat und Hopfen und Malzblüten sind teil der Botanicals mit denen er angereichert wird. Da er ein bisschen herber ist und einen recht intensiven Geschmack hat schmeckt er hervorragend mit einem Thomas Henry Tonic Water und einer Orange

Hendrick’s Gin – ist aus Schottland und wirbt mit dem Slogan „not for everyone“ – was meiner Meinung nach gut passt. Man schmeckt die außergewöhnlichen Zutaten wie Rosen und Gurken und allgemein ist der Gin vergleichbar herb.

Elephant London Dry Gin – ist aus Hamburg, mit einer Afrikanischen Geschichte und 14 Botanicals die den afrikanischen Ursprung widerspiegeln. Er ist leicht fruchtig mit einer leichten Pfeffernote und passt gut mit Fever Tree Tonic Water.

Ungava Canadian Premium Gin – die gelbe Farbe des Gins kommt von den Kräutern mit denen er versetzt ist und macht den Look wirklich einzigartig. Er ist frisch aber nicht zitruslastig und mit einem schönen würzigen Aroma.

JINZU Gin – Ist ein eher unbekannter Gin aus Japan und basiert dementsprechend auf Sake. Da er eher unbekannt ist, ist er sicherlich eine gute Idee für jeden der die klassischen Gins bereits gut kennt. Der Geschmack des Sake ist etwas stärker als bei den oben beschriebenen Gins, insgesamt schmeckt er aber sehr weich.

Gin and Tonic_Gin

Über das Tonic Water

Das bittere von Gin and Tonic aber auch das fruchtige und spritzige kommt durch das Tonic Water. Es gibt immer mehr Variationen von Tonic Water und wir haben uns durch die klassischen probiert. Es gibt spezielle Tonic Water Probiersets die sich perfekt für ein Gin Testing eignen. Allgemein ist es einfach ganz gut zu wissen welches Tonic Water intensiver oder milder ist um den Geschmack des Gins gut zu ergänzen und nicht zu überdecken.

Man misch Gin und Tonic von 1:1 bis 1:4  je nach Geschmack und Größe des Glases. Wichtig ist genug Eis, denn keiner möchte lauwarmen Gin Tonic trinken.

Thomas Henry Tonic Water – sehr viel Kohlensäure und starkes zitrusaroma, ein Klassiker aus Berlin.

Fever Tree Tonic Water – ist ein weiches Tonic Water was geschmacksintensiv aber nicht zu stark ist. Die Mediterranean Version hat zusätzlich noch ein bisschen eine florale Geschmacksnote.

Goldberg Tonic Water – ist nicht zu bitter und ein guter Match Tanquerey No Ten.

Schweppes – Dry Tonic Water – ist sehr mild und damit ein Klassiker und immer eine sichere Wahl um nicht den Geschmack des Gins zu überdecken.

Gin and Tonic_Tonic Water

Gin and Tonic_Duke

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